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# KI-Entlassungen

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2026-07-22

Diese Entlassungswelle in den Tech-Konzernen trifft gezielt die Produktmanager, die nur „weitertragen"

Bis Juli hat die Tech-Branche 2026 rund 200.000 Menschen entlassen – im Schnitt tausend pro Tag –, und über die Hälfte der Ankündigungen nennt die KI beim Namen. Am aufschlussreichsten ist Microsoft: Am selben Tag, an dem 4800 Stellen gestrichen wurden, stellte Personalchefin Amy Coleman ausdrücklich klar: „Die heute gestrichenen Stellen wurden nicht durch KI ersetzt." Auf der einen Seite alle Firmen, die sich beeilen zu sagen „das war die KI", auf der anderen Microsoft, das sich hastig davon distanziert. Unter diesen beiden widersprüchlichen Sätzen liegt dieselbe Antwort, die niemand offen aussprechen will: Was die KI zuerst verschlingt, ist kein Beruf, sondern eine Funktion – das Weitertragen. Und Produktmanager gehören zu den Berufen mit der höchsten Weitertrage-Dichte überhaupt.

Diese Entlassungswelle in den Tech-Konzernen trifft gezielt die Produktmanager, die nur „weitertragen"
2026-07-07

Dieselbe KI: manche Firmen nutzen sie zum Entlassen, andere zum Einstellen

Bisher wurden in diesem Jahr über 80.000 Menschen in der Tech-Branche entlassen – offiziell wegen KI. Meta erhöht den Capex auf 145 Mrd. $ für KI und entlässt gleichzeitig ~8.000 Menschen – angeblich um „andere Investitionen zu kompensieren". Klartext: Die Entlassungen finanzieren die Grafikkartenrechnung. Und doch: Im selben Markt hat Anthropic in diesem Jahr null Entlassungen, wächst wie verrückt. OpenAI gründet mit 4 Mrd. $ eine neue Deployment-Gesellschaft und jagt überall Forward Deployed Engineers. Google postet auf einmal 59 identische Stellen. Derselbe Begriff „KI" – mal Entlassungsgrund, mal Einstellungsgrund. Das bedeutet: Die Variable ist gar nicht die KI.

Dieselbe KI: manche Firmen nutzen sie zum Entlassen, andere zum Einstellen
2026-06-18

Altman verplappert sich: Die Hälfte der „KI-Entlassungen" ist nur Theater

Ausgerechnet der Mann, der KI am aggressivsten verkauft, hat offen ausgesprochen, was alle insgeheim wissen. Sam Altman sagt: Viele der angeblichen „KI-Entlassungen" sind in Wahrheit AI washing — Leute, die ohnehin gehen mussten, deren Rauswurf man der KI in die Schuhe schiebt, damit es eleganter wirkt. Noch pikanter: Monate später erklärt er, er sei „froh, sich geirrt zu haben" — die befürchtete Jobapokalypse ist ausgeblieben. Auf der einen Seite verschwinden 2026 über hunderttausend Tech-Stellen im Namen der KI, auf der anderen sagt der KI-Verkäufer Nummer eins, die Sache sei aufgebauscht. Genau diese Diskrepanz lohnt den Blick.

Altman verplappert sich: Die Hälfte der „KI-Entlassungen" ist nur Theater
2026-06-16

80 % der Unternehmen haben wegen KI Stellen gestrichen, ohne Rendite dafür zu bekommen – sie haben den Zweck von KI verwechselt

Gartner hat 350 Unternehmen mit über 1 Mrd. $ Jahresumsatz befragt, rund 80 % haben wegen KI Stellen abgebaut. Doch die Unternehmen, die abgebaut haben, erzielen nicht mit höherer Wahrscheinlichkeit Rendite als die anderen. Der Stellenabbau hat Budget freigeräumt, aber keine Rendite. Der Grund ist einfach: Sie behandeln KI als Sparwerkzeug, das Menschen ersetzt, doch der eigentliche Wert von KI liegt darin, das Urteilsvermögen der Menschen zu verstärken. Wer Menschen als Kostenposten wegstreicht, streicht genau die Schicht weg, die Rendite erzeugt.

80 % der Unternehmen haben wegen KI Stellen gestrichen, ohne Rendite dafür zu bekommen – sie haben den Zweck von KI verwechselt